SO GEWINNEN SIE

– Influencer Marketing ist zweifelsohne eines der größten Ereignisse im Marketing seit geraumer Zeit. Laut einem aktuellen Bericht über den Stand des Influencer-Marketings nutzen fast 70 Prozent der Vermarkter Influencer-Marketing auf irgendeine Weise. Aber aktuell ändert sich wieder einiges dramatisch und die Social Media Welt schreit auf.

Die neuen Regeln von Instagram erschweren es den organischen Posts von Influencern, Menschen zu erreichen, und noch schwerer, das Engagement nachzuverfolgen. Aber mal ehrlich: Sind wir es nicht allmählich gewohnt? Befanden wir uns nicht schon mal in einer solchen Situation? Immer mal wieder sogar? Und doch sind wieder alle empört, wie unmöglich diese Änderungen sind. Wir vergessen nur manchmal, dass es in solchen Momenten unsere Aufgabe ist, uns anzupassen oder es sein zu lassen. Es zwingt uns ja keiner mitzumachen. Und mal ehrlich: Welches Recht haben wir Ansprüche zu erheben, in Szenarien, die uns so viele Möglichkeiten bieten, mit denen nicht wenige gutes Geld verdienen und die uns NICHTS kosten, um mitzuwirken. Also: Vielleicht doch mal eher den Ball flach halten.

Influencer-Marketing ist trotz dieser Schlagzeilen nicht weniger effektiv. Es geht vielmehr darum, es von einer Kunst zu einer Wissenschaft zu machen. Es ist zu einer skalierbaren Paid Media Taktik geworden. Die Metamorphose ist abgeschlossen. Und mit der Skalierung haben wir einen Quantensprung in Bezug auf Einblicke, Analysen und Messungen beobachten können. Aber nutzen Sie denn auch den wahren Einfluss von Influencern?

Dieser Artikel gibt Ihnen einen kurzen Überblick darüber, wie wir an diesen Punkt der „Beeinflussung des Marketings“ gelangt sind und wie Sie ihn für Ihre Marke nutzen können.

Influencer Marketing entwickelte sich aus Public Relations, Social Media und Digital Marketing, als diese Bereiche sich selbst erfanden (im Fall von Social Media) oder sich neu erfanden (wie es für PR und Digital Marketing der Fall war). PR-Abteilungen haben in der Vergangenheit bereits mit Influencern zusammengearbeitet, von Fachexperten über Prominente und Sportler – einfach Menschen, die per Mundpropaganda eine Botschaft, Informationen über ein Unternehmen, eine Marke oder eine Sache verbreiten konnten. Dann kam die Social Media Revolution und mit ihr die Möglichkeit, die Botschaften dieser Influencer zu verstärken. Das Wort verbreitet sich viel schneller online als offline. Dies führte dazu, dass der gleichnamige Social-Media-Influencer, der aus dem Kardashian-Phänomen hervorgegangen war, einfach einflussreich war, eben weil er populär war – also viele Follower hat.

Mit zunehmender Reife des Influencer-Marketings erkannten die Unternehmen, dass Social-Media-Influencer ein überzeugender Weg sein könnten, um für neue Zielgruppen relevant zu werden. Diese neuen Zielgruppen waren oft die begehrten Millennials, die den Social-Media-Influencern folgten. Und es hat funktioniert.

Dabei ist es vollkommen egal, wie viele Leute Sie einspannen, um Ihre Geschichte auf authentische Weise zu erzählen. Influencer-Agenturen und -Netzwerke florierten und die Unternehmen engagierten sie. Sie können gezielt Influencer auswählen, deren Zielgruppe zu Ihrem Zielprofil passt und besonders gut lief es dann, als Instagram auftauchte. Auch wenn es damit aufhören würde, wäre Influencer Marketing ein wirksames neues Instrument im Arsenal. Aber Influencer-Netzwerke wurden außerdem dafür eingesetzt, um Mikrotrends aufzudecken und Erkenntnisse zu gewinnen (durch Tools, die Themen zusammenfassen, über die Tausende von Influencern posteten). Um sich jedoch in der von Bezahlmedien dominierten Welt des Marketings einen Namen zu machen, musste Influencer Marketing skaliert und kurzfristig messbar sein/werden.

Fast forward bis 2018: „Influencer“ wurde zum Wort des Jahres erklärt. Immer mehr Marken nutzen Creator Content. Aber Analyse und Tracking waren frustrierend begrenzt – bis es raffiniert wurde.

Inhaltsoptimierung und ROI

Influencer Marketing hat sich auf ein völlig neues Level entwickelt. Hier sind vier Schritte, die Ihnen eventuell helfen könnten:

1. Um zu bestimmen, welche Influencer-Inhalte die beste Leistung erbringen, können Sie dynamische Creative-Tests (A / B-Tests bis hin zu A / Z-Tests, abhängig von der Anzahl der Influencer, mit denen Sie arbeiten) mithilfe von Metriken wie Videoansichten, click-through rates, Add-to-Cart rates und Einkäufe (wichtig: keine Likes oder Follows).

2. Optimieren Sie anhand dieser Informationen die Funktionsweise, indem Sie erheblich in die gewinnbringenden Inhalte investieren. Geben Sie Ihrem besten Influencer-Content eine gewisse Skalierung und eliminieren Sie den Content, der nicht funktioniert.

3. Um tiefere und genauere Analysen zu erhalten, können Sie Brand Lift-Tests durchführen (um Bekanntheit, Überlegung, Kaufabsicht zu bestimmen), indem Sie einen Pixel auf den Inhalt des Influencers setzen und einen kontrollierten oder exponierten Test durchführen, um festzustellen, ob der Influencer etwas bewegt hat.

4. Führen Sie abschließend einen Side-by-Side-Test durch, bei dem Sie anhand Ihrer Messdaten (Klickraten, Videoansichten usw.) oder der Ergebnisse des Markenauftriebs die beste Leistung ermitteln. Für E-Commerce-Anbieter sind die Messdaten einfach: Click-throughs zu Ihren Produktseiten oder Add-to-Cart-Raten. Bei Marken, bei denen es sich zumeist um stationäre Geschäfte handelt, kann der Verkauf im Laden durch kontrollierte oder exponierte Tests gemessen werden.

Influencer Content performt einfach besser als die Inhalte der Marken selbst – manchmal sogar um ein vielfaches. Der Konsument nimmt ihn ganz natürlich als viel relevanter und authentischer wahr da er von einer realen Person stammt und nicht von einer Marke.

Influencer Marketing ist erwachsen geworden. Und die Moderne nutzt markt-erprobtes, durch Influencer generierte Creatives im großen Stil für ihre Werbekampagnen. #facts

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