INFLUENCER SOLLTEN KEINE ANGST HABEN, BEITRÄGE ALS GESPONSERT ZU KENNZEICHNEN

– Kristie Dash, Managerin für Mode- und Beauty-Partnerschaften bei Instagram, fordert Influencer auf, keine Angst davor zu haben, Posts als „gesponsert“ zu kennzeichnen, da die Offenlegung dieser zu Partnerschaften mit Marken mehr Aufmerksamkeit bei den Followern genießt.

In einem Interview erläuterte Dash, wie Influencer von den australischen Aufsichtsbehörden hinsichtlich der Offenlegungsrate von bezahlten Kooperationen untersucht wurden.

Instagram verfügt über Tools und Richtlinien, die den Content Creatorn Aufschluss darüber geben sollen, welche Informationen ihre Follower über gesponserte Deals erhalten sollten.

Sie betonte außerdem, dass es bei Instagram keine Daten gibt, die belegen, dass gesponserte Posts nicht so gut wie reguläre Posts funktionieren und dass ein Influencer, wenn er Bedenken hinsichtlich der Authentizität hätte und sich nicht sicher sei, ob er eine Partnerschaft öffentlich kennzeichnen sollte, sich generell Gedanken darüber machen sollte, ob diese Markenpartnerschaft überhaupt sinnvoll ist.

„Niemand möchte, dass sich Feeds wie eine große Anzeige anfühlen und so verstehe ich natürlich, warum unsere Content Creator zögerlich damit umgehen, mit ihren Posts transparent umzugehen. Aber mit der Zeit wird man das Vertauen seiner Follower verlieren, wenn man für seine Follower nicht transparent ist.“

Im Juli gab Instagram den Test bekannt, Likes in Posts zu verstecken. Laut Instagram liegt der Grund darin, dass sich die User mehr auf ihre Beiträge konzentrieren und mit der App interagieren sollen, anstatt auf „was erzielt mehr Likes“.

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