Die Medienanstalten gehen es an. Endlich!

– „Die VSW und andere Probleme“ – so lautete vor drei Wochen die etwas provokante Überschrift eines unserer Blogbeiträge. Darin beschäftigten wir uns mit dem Thema „Kennzeichnungspflicht“ der Beiträge von Influencern über ihre jeweiligen Kanäle.

Fazit: So wirklich eindeutige Vorgaben gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Heute aber haben doch tatsächlich die Landesmedienanstalten ihren neuen Leitfaden „Werbekennzeichnungen bei Social-Media-Angeboten“ veröffentlicht. Entwickelt wurde eine detaillierte Werbekennzeichnungs-Matrix mit Erläuterungen. Die Fallbeispiele wurden aktualisiert und erweitert und um das „Wie“ und „Wo“ der Kennzeichnung ergänzt.

„Seit der ersten Veröffentlichung unseres Leitfadens 2015 ist viel passiert: Social-Media-Angebote und Influencer Marketing haben sich rasant weiterentwickelt, Abmahnungen von Verbänden haben den Markt verunsichert. Gleich geblieben ist der Grundsatz: Werbung muss eindeutig erkennbar und gekennzeichnet sein. Die neue Kennzeichnungs-Matrix bietet eine schnelle und praxisnahe Orientierung für alle Influencer“, sagte DLM-Vorsitzende Cornelia Holsten.

Neben YouTube, Instagram, Twitter, Snapchat und Facebook sind alle Social-Media-Plattformen erfasst, die entweder Video-, Standbild/Text-Angebote oder Blogs veröffentlichen. Die neue Version der FAQs eröffnet damit den Anwendungsbereich auf neue Plattformen wie u.a. Twitch, Tik Tok, Flickr, Tumblr, Pinterest und bezieht auch Blogs ausdrücklich mit ein.

Hier geht es zu einer generellen Einleitung zum Thema „Werberegeln“ und hier gibt es dann die neue Kennzeichnungs-Matrix für Social Media zum Abruf.

Quelle: www.die-medienanstalten.de

Bildquellen

  • Paragraphenzeichen: #69707901 – © Sebastian Duda – Fotolia